KüstenAutoWahn verhindern!

Bereits Anfang 2002 fasste die GRÜNE Kreismitgliederversammlung Ammerland einen eindeutigen Beschluss gegen Planung und Bau einer A22 und für die Stärkung der Schienenanbindung im Nordwesten (nachzulesen in einer Presseerklärung vom 09.04.2002). Ende 2004 gehörten wir zu den ersten Initiatoren eines Bürgernetzwerkes gegen die A22, in dem Aktivitäten von Stade bis Westerstede gebündelt werden sollten - heute der Koordinierungskreis A22-NIE! Und im März 2005 riefen wir mit einigen Aktiven zusammen zur <link userspace ns kv_ammerland anhaenge _blank>Gründung der BI Ammerländer Bürger gegen die A22auf.

Seitdem kämpfen wir GRÜNEN gegen die große Betonkoalition aus CDU, SPD und FDP in Niedersachsen und in unseren Kommunen für den Erhalt von Natur und Lebensqualität und gegen Umweltzerstörung und Steuergeldverschwendung durch die A22 - wie wir meinen mit guten Chancen und vor allem mit dem Rückhalt der Bevölkerung und der der wissenschaftlich untermauerten besseren Argumente.

Viele gute Argumente finden Sie hier in unserem Bürgerbuch an den damaligen Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee.

Einen Einblick in den Stand der wissenschaftlichen Diskussion finden Sie hier in der Studie Jobmaschine Straßenbau.

Die wechselvolle Geschichte der Küstenautobahnplanungen finden Sie hier, zusammengestellt von Susanne Grube vom Koordinierungskreis der Bürgerinitiativen und Umweltverbände gegen die A22

Alles Weitere finden Sie auf der Homepage des A22-Widerstands hier und in den aktuellen Nachrichten unter der Rubrik "KüstenAutoWahn".

OFFENER Brief der Bürgerinitiative an den niedersächsischen Ministerpräsidenten Herrn McAllister vom 13. Januar 2011

„Dafür-Mentalität“

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident McAllister,

zu  Ihrem 40. Geburtstag möchten wir Ihnen nachträglich herzlich gratulieren! Wir wünschen Ihnen Gesundheit, eine glückliche Hand für die Lenkung der Geschicke Niedersachsens und Gewinn bringende Begegnungen mit Ihren Bürgern auf Augenhöhe.

Im Rahmen diverser Neujahrsempfänge der Industrie- und Handelskammern mahnen  Sie mehr Optimismus und eine „Dafür-Mentalität“ der Bürger an. Sie sorgen sich darum, dass ein „relativ kleiner Teil der Gesellschaft sich mit Protesthaltung gegen jegliche Veränderung etwa der  Infrastruktur  stelle“  (Nordwest-Zeitung vom 13.01.2011, Nordsee-Zeitung vom 12.01.2011, Hessisch/Niedersächsische Allgemeine vom 10.01.2011).

Mit einer „Dafür-Mentalität“ wollen wir gerne dienen.

Wir  sind  für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit  des Wirtschaftsstandortes Deutschland und deswegen  für gezielte Investitionen  in  einen hohen Bildungsstand, in Forschung und Innovation.

Wir sind  für die Funktionsfähigkeit des Staates, der innere Sicherheit, Rechtssicherheit und soziale Gerechtigkeit gewährleistet.

Wir sind für den Erhalt natürlicher Ressourcen, unzerschnittener Landschaften und der biologischen Vielfalt für unsere Kinder und Kindeskinder.

Wir sind  für den Klimaschutz und deswegen für den Bestandsschutz von Mooren als Kohlenstoffspeicher und die Verlagerung von notwendigen Gütertransporten von der Straße auf Bahn und Schiff.

Wir sind  für die Stärkung der regionalen Wirtschaftsstrukturen und  für die Sicherung auch des Hafenstandortes Bremerhaven. Und wir sind  für die Instandsetzung und Erhaltung des vorhandenen Straßennetzes, das wir mit unseren Steuergeldern finanziert haben.

Wir sind für eine konsequente Haushaltsdisziplin der öffentlichen Hand. Wegen dieser ‚Dafür-Mentalität’ müssen wir zwangsläufig gegen die A 22/20 sein.

Wir verstehen uns dabei als Sprachrohr von weit über 10.000 Bürgern, die sich mit ihrer Unterschrift gegen die A 22/20 ausgesprochen haben.

Mit freundlichen Grüßen

i. A.  Uwe Schmidt, Pressesprecher

weiterführende Links:

Seite der A22-Gegner